«Stay@Home» Challenge – mit Indoor Workouts fit bleiben

«Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht, die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden.»

(Horaz, römischer Dichter und Satiriker, 65 – 8 v. Chr.)

Wir alle bleiben wegen COVID-19 aktuell zu Hause, um die Kurve an Neuerkrankungen abflachen zu lassen. Diese Zeit der Solidarität stellt Athletinnen und Athleten vor Fragen: Wie schaffe ich es, meine Leistungskurve nicht abflachen zu lassen? Was für Trainingsarten sind effektive Alternativen zu meinen normalen Einheiten? Welche Chancen kann ich ergreifen?

Geplante Wettkämpfe wurden verschoben oder abgesagt, unsere Bewegungsfreiheit ist je nach Land eingeschränkt. Die aktuelle Ausnahmesituation brachte uns dazu, uns neu zu sortieren und kreativ zu werden, wie weitertrainiert werden soll. Wer einen Blick auf Social Media wirft, sieht sowohl Profi- als auch Hobbysportler im Indoor-Training, um ihr Fundament zu verbessern. Der grosse Vorteil ist, dass bereits jeder das beste Trainingsgerät der Welt besitzt: der eigene Körper.

Unersetzbares Functional Training
Die meisten Übungen sind aus dem Repertoire des Functional Trainings. Mit dieser Methode lassen sich alle körperlichen Fähigkeiten trainieren, ohne zusätzliche Geräte verwenden zu müssen. Natürlich kann während der Einheiten zu Hause die volle Wasserflasche als zusätzliche Herausforderung zweckentfremdet werden. Die Übungen beanspruchen in sehr kurzer Zeit den gesamten Bewegungsapparat, um athletische Fähigkeiten, wie Geschwindigkeit und Explosivität, zu verbessern.

Bessere Performance im Alltag und Sport
Wer ein Sixpack Wasser die Treppen hochtragen muss, braucht die nötige Kraft in Schultern, Arme, Rumpf und Beinen. 9 Liter Wasser involvieren also mehrere Muskelgruppen und Gelenke. Im Unterschied zu Kraftübungen im Fitnessstudio, wo Muskeln isoliert beansprucht werden, trainiert das Athletiktraining Bewegungen. Das bringt dem Läufer Vorteile, da seine Muskelausdauer verbessert wird, wenn er beispielsweise ein hohes Volumen an Squats macht mit einem leichten Gewicht (neben Wasserflaschen eignen sich auch Milchtüten super, wie unsere AZUM Athletin Anine beweist). Der ganze Körper stellt so Energie zur Verfügung. Mit Functional Trainings werden auch gleich Verletzungen vorgebeugt, da die Bewegungseffizienz optimiert wird. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die Belastung gleich verteilt wird und verbessert die Koordination.

Körper und Geist stimulieren
Wer die ganze Zeit in den eigenen vier Wänden bleibt weiss, dass einem die Decke auf den Kopf fallen kann. Athletiktrainings sind eine gute Methode, mental auf der Höhe zu bleiben. Nicht nur, weil wir unseren Körper spüren. Dank beispielsweise Gleichgewichtsübungen geben wir uns immer wieder neue Reize, was dafür sorgt, dass unsere Synapsen im Gehirn angesprochen werden. Nicht schlecht was diese Übungen können, oder? Wer jetzt gleich mit einer Trainingseinheit beginnen möchte, kann sich in unserer AZUM Trainingsdatenbank kostenlos Pläne und Übungen für das Indoor Workout herunterladen. Neu findet ihr dort beispielsweise:

  • Laura Philipp’s 20′ Core Workout
  • Ein 15-minütiges Schwimmseil-Training
  • Diverse Rollentrainings auf dem Rad
  • Verschiedene Athletik- und Yoga-Programme

Coaches können beim Umdenken unterstützen
Athleten, die sich neue Ziele setzen und neue Motivationsquellen suchen, wenden sich gerade jetzt an ihre Coaches. Sie wissen nämlich, dass diese in dieser Ausnahmesituation strukturierten und anregenden Input geben können. Auch Philipp Seipp ist dabei, Trainingspläne für seine Profi-Triathleten Laura Philipp und Sebastian Kienle umzubauen. Er dokumentiert für die nächsten paar Wochen sein Trainingswissen dank Videos und kanalisiert sie über AZUM, damit es von seinen Athletinnen und Athleten effektiv umgesetzt wird. Wie so eine Abstimmung zur Meisterung der «Stay@Home» Challenge» abläuft zwischen ihm und Laura seht ihr hier: